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Atemschutzübung im Brandcontainer

Vom 30. März bis 01.April fand am Gelände der Betriebsfeuerwehr Voest und beim Feuerwehrhaus in Ottensheim eine Atemschutzuebung in einem Brandcontainer statt. In diesem Container, der vom Bezirksfeuerwehrkommando angemietet wurde, konnte der Brandeinsatz in einem Gebäude unter realen Bedingungen simuliert werden. Wir konnten gleich drei Atemschtutztrupps zu dieser praktischen Einsatzübung entsenden. Nach dem überprüfen der Atemschutzgeräte wurden die Übungsteilnehmer noch kurz über die Lage im Container informiert.

Übungsannahme:
Gleich beim Einstieg in den Container stand eine Treppe in Vollbrand. Diese konnte erst nach erfogreichem Löschen mittels C-Strahlrohr passiert werden. Danach stiess der Trupp weiter in den Container vor.
Anschließend mussten 3 Gasflaschen die in Brand geraten waren gelöscht und gekühlt werden. Weiters war es die Aufgabe des Atemschutztrupps, ein offenes Flaschenventil zu schließen. Bei falschem Vorgehen der Einsatzkräfte konnte es vorkommen, dass die Gasflaschen wieder Feuer fingen. Danach musste eine Tür zu einem Nebenraum geöffnet werden, hinter der ein Wohnungsbrand simuliert wurde. Durch das öffnen der Tür entstand ein „FLASH OVER“, wie das exlposionsartige Entzünden des Raumes durch zuführen von Sauerstoff genannt wird. Danach fing es auch hinter dem Atemschutztrupp wieder zu brennen an. Jetzt hieß es sofort wieder zurück hinter die Brandlinie um das Feuer erneut zu bekämpfen. Das wichtigste in dieser Situation war es, dass der Trupp zusammen blieb. Zum Abschluss wurde noch ein Fettbrand in der Küche simuliert, der nicht durch Wasser zu bekämpfen war, sonder erstickt werden musste.

Diese Ralitätsnahe Übung wurden von allen neun Kameraden (Thalhammer Wolfgang, Pichler Hannes, Pumberger Thomas, Radler Andreas, Boeck Martin, Watzl Joachim, Haderer Andreas, Zauner Gerald, Zauner Stefan) erfolgreich absolviert. Die Fehler, die die Trupps bei dieser Übung gemacht haben, wurden in einer abschliessenden Besprechung näher erläutert.

Fotos: