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Kleinlöschfahrzeug – KLF-A

Das Kleinlöschfahrzeug wurde im Jahr 2009 in den Feuerwehrdienst gestellt. Es wurde als Ersatz für unser Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung, das 29 Jahre im Einsatz stand, nachbeschaft. Mit Allradantrieb und zeitgemäßer Ausrüstung ist dieses Fahrzeug ein wesentlicher Bestandteil des neuen Fahrzeugkonzepts, das aus der Not entwickelt und mit dieser Anschaffung umgesetzt werden konnte.

Beschreibung des Fahrzeugs:

Das Kleinlöschfahrzeug mit Allradantrieb wurde ebenso wie das KRF-B auf einem Mercedes Sprinter 518 CDI Fahrgestell aufgebaut. Der zuschaltbare Allradantrieb und die entsprechende Motorleistung machen das KLF-A zu einem geländegängigen und wendigen Einsatzfahrzeug. Auf Grund der Fahrzeugsituatuion in der Gemeinde Feldkirchen wurde dieses KLF hauptsächlich als Wasserzubringer zu den vorhandenen Tanklöschfahrzeugen ausgelegt. Mit 13 B-Schläuchen (260 Meter) und 8 C-Schläuchen (120 Meter) können auch weite Schlauchstrecken bewältigt werden. Hundert Meter dieser B-Druckschläuche befinden sich fix zusammengekuppelt in einer Schlauchlade, welche eine effektive und schnelle Verlegung ermöglicht. Gespeist werden diese Schläuche über eine im Heck eingebaute Tragkraftspritze des Typs Rosenbauer FOX III. Diese 167 Kilo schwere, mit einem 1200 ccm großen und 87 PS starken BMW Motor ausgestattete Pumpe liefert eine Pumpleistung von 1600 Litern pro Minute bei 10 Bar Ausgangsdruck. Neben diesem Kraftpaket im Heck verfügt auch das Kleinlöschfahrzeug über einen 14 kVA starken Stromerzeuger der die elektrische Versorgung für die Tauchpumpen und den pneumatisch ausfahrbaren, 5 Meter hohen Lichtmast mit vier 1000 Watt Scheinwerfern, sicherstellt. Das KLF verfügt neben zahlreichen wasserführenden Armaturen auch über eine praktisch ausklappbare Werkzeuglade im Heck. Am begehbaren Dach ist eine 8 Meter lange Schiebeleiter und eine geräumige Dachbox angebracht. Gleich wie beim KRF-B wurde auch das Kleinlöschfahrzeug mit einer zweiten Funksprechstelle im Heck sowie einer Verkehrsleiteinrichtung ausgestattet.

Dank dieser in beiden Fahrzeugen vorhandenen Einsatzmittel, konnten auch für die Katastropheneinsätze der letzten Zeit (Sturm und Hochwasser), zwei autonom agierende, sich ideal ergänzende Einsatzeinheiten geschaffen werden.

Fotos: