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Erfolgreiche Rettung eines verunglückten Paragleiters

Die Feuerwehr Mühldorf veranstaltete am 22. Mai eine Schauübung mit dem Schwerpunkt Höhenrettung. Dabei wurde die Feuerwehr Schweinbach, Stützpunktfeuerwehr für Höhenrettung im Bezirk Urfahr, und der ASB (Arbeitersamariterbund) Feldkirchen als Hauptakteure eingeladen. Angenommen wurde, das ein Paragleiter im Waldgebiet Rauschberg die Höhe nicht mehr halten konnte und mitten im Wald abstürzte. Dabei hat sich der Pilot samt Paragleitschirm in einem Baum in ca. 10m Höhe verhängt und erlitt schwere Beinverletzungen.

Nach kurzem Zustieg zur Unfallstelle konnte die Absturzstelle rasch gefunden werden. Dabei war auch die Wärmebildkamera eine große Hilfe. Zu Beginn wurde die Lage durch die Feuerwehr erkundet und sofort mit den Vorbereitungen begonnen. Zuerst wurden zwei Sicherungspunkte an umliegenden Bäumen angebracht über die der Retter und die verunfallte Person gesichert werden konnten. Nachdem der Retter vollständig ausgerüstet war, wurde mit dem Aufstieg zur verunfallten Person begonnen. Dabei stand die Sicherheit immer im Vordergrund. Nachdem der Höhenretter beim Piloten angekommen war, sicherte er den Verunfallten zuerst gegen weiteren Absturz ab. Da der gesundheitliche Zustand stabil erschien konnte mit der weiteren Bergung fortgefahren werden. Im Anschluss stieg er einige Meter über den Verletzten und brachte eine Seilumlenkung an, um den verunglückten Piloten im Anschluss abseilen zu können. Nach der gelungen Rettung wurde der verletzte Paragleiter den Mitarbeitern des ASB übergeben, die alle notwendigen Maßnahmen für die Stabilisierung des Patienten durchführten.

Ca. 1 Stunde nach der Alarmierung konnte die Übung erfolgreich beendet werden und im Anschluss wurde noch eine Übungsnachbesprechung in unserem Feuerwehrhaus durchgeführt.

Wir möchten uns bei den Kameraden der Feuerwehr Schweinbach für die beeindruckende und interessante Übung bedanken. Ebenso gilt ein großer Danke den Kameraden des ASB Feldkirchen, die den Verletzten bestens versorgten.

 

Fotos:

Quellverweis: FF Mühldorf