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Aufwändige Bergearbeiten nach Zusammenstoß auf der B131

Durch ein missglücktes Überholmanöver, ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 31.10.2022 auf der Aschacher Bundesstraße (B131) im Ortsbereich von Pesenbach (Feldkirchen an der Donau) ein Frontalzusammenstoß zweier PKW. Durch die sofort eingeleitete Notbremsung am überholten Traktorgespann, schoben die beiden leeren Anhänger auf die Zugmaschine auf, wodurch das Gespann einknickte und der mittlere Anhänger von der Straße abkam. Der Traktorlenker und die Beifahrerin konnten die Zugmaschine aber zum Glück noch auf der Straße halten, ein Anhänger drohte aber in ein angrenzendes Feld zu stürzen. Die beiden verletzten PKW-Lenker konnten sich noch selbst aus den Unfallfahrzeugen befreien und wurden sofort nach Eintreffen der Rettungskräfte vom Arbeiter-Samariterbund Feldkirchen und von Mitarbeitern des Roten Kreuz medizinisch versorgt. Beide Lenker wurden in weiterer Folge noch zur genaueren Kontrolle in ein Krankenhaus nach Linz eingeliefert. Die Feuerwehr Mühldorf wurde von der Landeswarnzentrale um 07:16 Uhr zu „Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall“ alarmiert. Wegen der schlechten Sichtverhältnisse durch den morgendlichen Nebel, wurde großes Augenmerk auf die Absicherung der Unfallstelle gelegt. Nach dem Sichern der Fahrzeuge und dem Aufbau des doppelten Brandschutzes wurde der Verkehr der stark befahrenen Bundesstraße großräumig umgeleitet und das Rüstfahrzeug mit Bergekran der FF-Bad Mühllacken nachalarmiert. Auslaufende Flüssigkeiten konnten ebenfalls sofort mit Bindemittel und einer Wanne aufgefangen werden. Nach Freigabe der Unfallstelle durch die Polizei, wurde schließlich mit der Bergung der beiden PKW begonnen. Ein lokales Abschleppunternehmen unterstützte beim Abtransport der beiden Unfallwracks. Mit Hilfe eines zusätzlich angeforderten Traktors konnte von einem angrenzenden Feld ein Sicherungs- und Zugseil am Anhänger angebracht werden. Mit einer weiteren Absicherung vom Tanklöschfahrzeug konnten schließlich die Bremsen des Traktorgespanns gelöst und der zweite Anhänger abgekoppelt werden. Unter gleichzeitigem Zug der beiden Bergeseile, konnte der Anhänger mit Hilfe der Zugmaschine wieder sicher auf die Fahrbahn gezogen werden. Nach dem Binden der ausgelaufenen Flüssigkeiten und dem Absichern der Unfallstelle mit Ölspur-Warntafeln, konnte die B131 nach ca. 2h wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Die Feuerwehr Mühldorf stand mit 3 Fahrzeugen und 22 Kameradinnen und Kameraden im Einsatz. Wir wurden dabei von den Besatzungen des RF-Kran und des TLF-B der FF-Bad Mühllacken unterstützt. Zusätzlich waren für die medizinische Versorgung noch 3 Fahrzeuge des Arbeiter-Samariter-Bund Feldkirchen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug des Roten Kreuz und 3 Streifenfahrzeuge der Polizei beteiligt.

Wir danken allen beteiligten Einsatzkräften für die hervorragende Zusammenarbeit!

 

Bericht OÖ Nachrichten

 

Fotos:

Quellverweis: FF-Mühldorf