Nach sehr intensiven und wochenlangen Vorbereitungen der gesamten Feuerwehrmannschaft war es nun endlich soweit. Am Freitag den 17. April 2015 wurde um ca. 14:30 Uhr mit den ersten Teilabnahmen durch Bewerter des Bezirksfeuerwehrkommandos Urfahr-Umgebung begonnen. Die Löschgruppe war als erstes an der Reihe. Am Badesee II in Feldkirchen wurde die Nasslöschgruppe in Silber geprüft. Neben einem Löschangriff aus dem Kleinlöschfahrzeugt musste auch noch eine erfolgreiche Dichtheitsprobe der Saugschläuche absolviert werden. Danach wurde ebenfalls am Gelände des Badesees Feldkirchen die Technische Hilfeleistungsgruppe geprüft. Ebenfalls mit gezogenen Startnummern der Klasse Silber musste hierbei ein simulierter Technische-Hilfeleistungs-Einsatz Parcours mit Kleinrüstfahrzeug und Tanklöschfahrzeug erfolgreich absolviert werden. Um ca. 16:00 Uhr wurde dann im Feuerwehrhaus der FF-Mühldorf mit den theoretischen und praktischen Tests der Mannschaft begonnen. Das Kommando, das erweiterte Kommando und die Funktionsträger mussten sich dabei einer individuellen schriftlichen Prüfung unterziehen. 9 Mitglieder der Atemschutzgruppe, 8 Mitglieder des Lotsen und Nachrichtentrupps und 7 Mitglieder des Feuerwehr-Medizinischen-Dienstes stellten sich einer ebenfalls individuellen mündlichen Prüfung. Dem Rest der „Aktiven“ Mannschaft wurden theoretische und Praktische Fragen zur Feuerwehrorganisation und zur Ausrüstung bzw. deren Verwendung gestellt. Aber auch die Jugendgruppe war in diesen ersten Teil der Leistungsprüfung eingebunden. Als Pilotfeuerwehr stellte sich die Jugendgruppe unserer Wehr dieser Herausforderung. Die Mädchen und Burschen mussten ebenfalls zwei praktische Parcours in Technischer Hilfeleistung und im Löschangriff bestehen. Zusätzlich wurde auch den jüngsten eine mündliche Prüfung abverlangt.
Um ca. 19:00 Uhr ging dieser höchst intensive erste Prüfungstag zu Ende. Von der Feuerwehr Mühldorf stellten sich dieser ersten Herausforderung beeindruckende 53 Mitglieder des Aktivstands und 17 Mitglieder der Jugendgruppe. Dadurch ergibt sich für die Bezirksleistungsplakette in Gold eine Teilnahmezahl von 70 Feuerwehrleuten.
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