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Sturmböen und Starkregen folgten auf die Hitzewelle

Eine außergewöhnliche Hitzewelle mit vielen neuen Temperaturrekorden in ganz Europa wurde am Abend vom Montag den 29. Juni 2026 durch heftige Gewitter unterbrochen. Starke Sturmböen und sehr intensive Regenmengen gingen dabei auf unser Einsatzgebiet nieder und lösten zwei Sireneneinsätze aus. Im Keller eines Wohnhauses in Unterhart wurde Wasser durch einen Bodenablauf gedrückt und füllte den Raum mit schlammigen Wasser. Mit Hilfe der Einsatzkräfte, zwei Einsatzfahrzeugen und mit mehreren Wischlippen konnte das eingetretene Wasser und der Schmutz über den Fliesen Boden der Garage ins Freie gebracht werden. Noch während diesem Einsatz wurden wir zu einem zweiten Wohnhaus in Unterhart gerufen. Erdgas Geruch hatte sich im Keller dieses Wohnhauses ausgebreitet. Zur Sicherheit wurde der Gas-Haupthahn des Gebäudes geschlossen, der Strom abgeschaltet und eine Erkundung des Kellers mit schwerem Atemschutz durchgeführt. Mit einem Gasspürgerät wurde jeder Raum abgesucht, es konnte aber keine erhöhten Werte gemessen werden. Danach wurde der Keller gut gelüftet und der Strom wieder eingeschaltet.

Etwa 1,5 Stunden nach der ersten Alarmierung, konnten die beiden Einsätze erfolgreich beendet werden.
Insgesamt standen 30 Einsatzkräfte und 3 Einsatzfahrzeuge zur Behebung dieser Unwetterschäden im Einsatz.

 

Fotos:

Quellverweis: FF-Mühldorf