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Bergung LKW-Stattelzug in Freudenstein

Bei winterlichen Fahrverhältnissen, kam am Freitag, dem 20.02.2026, ein LKW-Sattelzug auf der Aschacher Bundesstraße von der Fahrbahn ab und stürzte über eine kleine Böschung in ein angrenzendes Feld. Der Unfall ereignete sich in einer Kurve der B131 im Ortsgebiet von Freudenstein, wobei das tonnenschwere und voll beladene Fahrzeug nur knapp unser Feuerwehrhaus verfehlte.

Um 06:53 Uhr wurden wir schließlich mittels Sirenenalarm zu dieser LKW-Bergung direkt vor den Toren unserer Einsatzzentrale gerufen. Nach der Absicherung der Unfallstelle und dem Aufbau einer örtlichen Umleitung sowie des Brandschutzes, konnte der Einsatzleiter mit dem zum Glück unverletzten Fahrer die erste Lageerkundung am beschädigten Fahrzeug durchführen. Auf Grund zeitgleicher bzw. ähnlicher winterlicher Einsätze, musste in Abstimmung mit der Landeswarnzentrale OÖ. das notwendige schwere Bergegerät von einem privaten LKW-Abschleppunternehmen aus dem Bezirk Rohrbach angefordert werden.

Da die Bergung des Sattelzuges nur im entladenen Zustand möglich war, musste von zwei ortsansässigen Unternehmen auch noch ein 8-Tonnen Raupenbagger und ein Gabelstapler organisiert werden. Mit Hilfe des Kettenfahrzeugs und einem schwenkbaren Gabel-Aufsatzes, konnten die etwa 30 Euro-Paletten bzw. Big-Packs aus dem Frachtraum gehoben und über das Feld transportiert werden. Von dort wurden die Frachtstücke dann mit dem Stapler in ein zwischenzeitlich ebenfalls organisiertes Ersatzfahrzeug umgeladen. Anschließend konnte der beschädigte Stattelanhänger mittels Bergekran und Bagger neu ausgerichtet werden, die Bergung aus dem Feld erfolgte dann mit Hilfe einer starken Seilwinde.

Nach der erfolgreichen Bergung und einer behelfsmäßigen Reparatur vor-Ort, konnte der Sattelzug mit dem beschädigtem Sattelanhänger und dem ebenfalls beschädigten Zugfahrzeug aus eigener Kraft zur nächstgelegenen Werkstatt weiterfahren.

Nach den Aufräumarbeiten und der Reinigung der Fahrbahn konnte die Bundesstraße um ca. 12:00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. An der LKW-Bergung und Umleitung des Verkehrs waren 15 Einsatzkräfte sowie 3 Einsatzfahrzeuge der FF-Mühldorf etwa 5 Stunden lange im Einsatz.

 

Fotos:

Quellverweis: FF-Mühldorf