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Brandübung mit der FF Feldkirchen

Brand Wohnhaus lautete die Alarmierung bei der Brandeinsatzübung am Dienstag, 12. Februar. Thema der Übung war die Brandbekämpfung in einem Abbruchhaus, dass uns der Hausbesitzer freundlicherweise zur Verfügung stellte.

Innenangriff

Durch das Haus war die Übung so realitätsnah wie möglich, einzig das Feuer, war durch Nebelmaschinen, sowie Rauchbomben nachgestellt. Bereits bei der Anfahrt zum Übungsobjekt waren kleinere Schwierigkeiten: Aufgrund der schmalen Zufahrtsstraße und dem mäßigen Platz beim Brandobjekt musste man die Fahrzeuge taktisch klug parken.

Der Einsatzleiter erkundete die Lage und entschloss sich, die Feuerwehr Mühldorf nach zu alarmieren, da es nicht nur den Brand zu löschen galt, sondern auch eine Person vermisst wurde. Währenddessen rüstete sich der Atemschutztrupp Feldkirchen aus und ging in das Gebäude vor. Um genügend Schlauchreserven mitzuführen, benutzten sie das Schlauchpaket. Der Trupp lokalisierte das Feuer und begann mit der Brandbekämpfung.

Der mittlerweile eingetroffene Atemschutztrupp der Feuerwehr Mühldorf machte sich in den Keller auf, um dort die vermisste Person zu suchen. Durch die Nebelmaschinen, sowie die Rauchbomben war die Sicht im Keller so schlecht, dass man die eigene Hand vorm Gesicht nicht mehr sehen konnte. Der Trupp versuchte eine Abluftöffnung durch Öffnen der Fenster zu schaffen, um mit der Suche nach der vermissten Person fortzufahren.

Verschwinden des Einsatzleiters

Doch auch die übrige Mannschaft blieb nicht untätig. Während die beiden Atemschutztrupps im Objekt waren, bauten sie die Beleuchtung, sowie eine ca. 80 Meter lange Löschleitung zu einem nahe gelegenen Teich auf. Aufgrund der widrigen Verhältnisse war es nicht möglich bis zum Teich vorzufahren, weshalb man die Tragkraftspritze die gesamte Strecke tragen musste.

Als dies geschehen war, begann man mit der Brandbekämpfung von außen. Mittels eines Strahlrohres versuchte man den Brand am Dach des Hauses, zu löschen. Weiters versuchte man den Rauch mittels Hochleistungslüfter aus dem Gebäude zu bringen, um die beiden Atemschutztrupps zusätzlich zu unterstützen. Doch das war leider zu spät. Der Einsatzleiter verlor bei der weiteren Lageerkundung durch den dichten Rauch das Bewusstsein und musste aus dem Objekt gerettet werden. Nach erfolgreicher Rettung, übergab man ihn dem Samariterbund Feldkirchen, welcher gemeinsam mit weiteren Kollegen beider Feuerwehren die Betreuung des Patienten übernahm.

Nach erfolgreicher Brandbekämpfung machte sich der Atemschutztrupp über eine Leiter auf zum Dach, um dort die vermisste Person zu finden. Diese wurde auch schnell lokalisiert und an den Samariterbund zur Weiterbetreuung übergeben. Nach ca. 1,5 Stunden war die Übung beendet und die beiden Feuerwehren rückten ins Feuerwehrhaus Feldkirchen ein, wo noch ein gemütliches Beisammensein bei Speis und Trank stattfand.

Wir bedanken uns bei den Übungsleitern bzw. -organisatoren Stefan Weißböck, Lukas Reisinger und Wolfgang Thalhammer für die Ausarbeitung, sowie bei der gesamten FF-Feldkirchen für die gute Zusammenarbeit und die Einladung zur Übung. Weiters ein großer Dank an den Samariterbund, welcher bei der Abschlussbesprechung ebenfalls die gute Zusammenarbeit lobte. Und ein großer Dank an den Hausbesitzer für die Zurverfügungstellung des Gebäudes für unsere Übung.

 

Fotos und Bericht von Martin Peneder (FF Feldkirchen)

Quellverweis: FF-Feldkirchen an der Donau