Noch vor Beendigung des Hochwassereinsatzes wurde in den Morgenstunden vom 17. September 2024 bereits erste organisatorische Einteilungen für den folgenden Einsatz zum Beseitigen der Hochwasserschäden durchgeführt.
Um etwa 05:00 Uhr war der Pesenbach nach der Überflutung wieder in sein Bachbett zurückgekehrt und der Ortsplatz war damit auch für die Einsatzkräfte wieder befahrbar. Nach einer frühmorgendlichen Erkundungsfahrt wurde eine kurze Lagebeurteilung im Feuerwehrhaus durchgeführt und die angeforderten Einsatzkräfte in drei Einsatzabschnitte aufgeteilt. Wieder unterstützen uns Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Lacken und Landshaag. Auch die Feuerwehr Koglerau stellte uns eine Mannschaft mit zwei Fahrzeugen und ihre Geräte zur Verfügung.
Da die Vorbereitungsarbeiten auf dieses Hochwasser und die ca. 4000 gefüllten Sandsäcke ihre Wirkung zum Großteil erfüllt haben, waren trotz des hohen Wasserstandes im Ortskern von Pesenbach nur sehr wenige Objekt in Mitleidenschaft gezogen worden. Am schwersten wurde ein Doppelhaus vom Hochwasser getroffen, bei dem zwei Wohneinheiten im EG und die Keller überflutet wurden. Insgesamt mussten neben diesen Wohnhäusern auch ein Bauernhof im Ortszentrum, 6 Keller und einige Garagen ausgepumpt und von Schlamm befreit werden.
Durch den unermüdlichen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren und den Helfern aus der Bevölkerung, konnte die meisten Schäden noch am Dienstag, also am Folgetag des Hochwassers beseitigt werden.
Wir danken allen Einsatzkräften für ihre Unterstützung, dem Wirt in Pesenbach und dem Geflügelhof Schwareiter für die Versorgung mit Jause und warmen Mahlzeiten sowie allen die sonst noch zur Bewältigung dieses Hochwassers beigetragen haben.
Statistik dieses Hochwassereinsatzes:
- 3 Einsatztage
- 4000 gefüllte Sandsäcke (ca. 80 Tonnen Sand)
- 2 Sandsackfüllmaschinen
- 41 unmittelbar betroffene bzw. gesicherte Objekte
- 7 eingesetzte Feuerwehren
- 226 Einsatzkräfte der Feuerwehr
- 2524 Einsatzstunden
Fotos:
Quellverweis: FF-Mühldorf




























